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Energieregion Lausitz konzentriert Forschung zum Kohlenstoff

Energieregion Lausitz konzentriert Forschung zum Kohlenstoff

„Das Deutsche Kohlenstofftransformationszentrum setzt im konkreten wissenschaftlich-wirtschaftlichen Austausch zur Beförderung einer nachhaltigen Kohlenstoffkreislaufwirtschaft an und steht damit inhaltlich in direkter Folge zum Antrag zum „Forschungsinstitut Ressourcennutzung – FIRN Cottbus“ der damaligen BTU Cottbus“, erklärt Harald Altekrüger, Sprecher der Energieregion Lausitz-Spreewald. Die Energieregion unterstützt den Aufbau des DKTZ. Dabei kooperiert sie mit der Faktor-i3 GmbH.

Die Einrichtung des Deutschen Kohlenstofftransformationszentrums soll die bisherigen Aktivitäten im Bereich der stofflichen Nutzung verstärken. Ziel ist, dass das anwendungsorientierte Forschungsinstitut neue und integrierte Ansätze zur stofflichen und energetischen Nutzung der heimischen Ressource Braunkohle – eine kreislaufgeführte Kohlenstoffwirtschaft – voranbringt.

Als nächster Schritt muss nun eine entsprechende Struktur aufgebaut werden. Dabei sollen die insgesamt 18 Partner aus den Bereichen Wissenschaft, Forschung und Industrie, die am Antrag zum FIRN mitgewirkt haben, und das Land Brandenburg wie der Bund für eine strategische Zusammenarbeit gewonnen werden. „Eine enge Verzahnung mit der BTU Cottbus-Senftenberg, der TH Wildau und dem CEBra – Centrum für Energietechnologie Brandenburg e.V. im wissenschaftlichen Bereich soll die starke Verwurzelung zur regionalen Unternehmerschaft sicherstellen“, betont Altekrüger. „Darüber hinaus muss die Einbindung der Erneuerbaren Energien bei der industriellen Nutzung der einheimischen Ressourcen eine besondere Stärke des Netzwerkes werden.“

Das DKTZ setzt an Überlegungen an, die in der Region schon lange diskutiert werden. Nicht zuletzt verwies die von der Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH (ELS) in Auftrag gegebene Kompetenzfeldanalyse auf einen solchen Schwerpunkt.

Strategisch ist vorgesehen, das DKTZ als überregionales Forschungsinstitut für eine nachhaltige Kohlenstoffkreislaufwirtschaft zu etablieren. Die Netzwerkkoordination wird über das Forum Wirtschaft/Wissenschaft/Forschung/Entwicklung/Bildung der ELS erfolgen. „Zusammen mit weiteren regionalen und überregionalen Partnern soll eine Schlagkraft entwickelt werden, die dafür sorgt Forschungsergebnisse schnell in die Praxis zu überführen.“, betont Harald Altekrüger.

Die Errichtung des Zentrums sieht der Energieregions-Sprecher auch im Zusammenhang mit den aktuellen Herausforderungen durch die Energiewende. „Wichtig wird es sein, Beiträge zur Bewältigung der Herausforderung des energiewendebedingten Strukturwandels zu leisten und die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH als wesentlichen regionalen Akteur enger mit der Landes- und Bundesebene zu verzahnen.“, so Altekrüger.

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