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Meilenstein im Strategieprozess für den Wirtschaftsstandort Elbe-Elster

20.12.2021. Landrat Christian Heinrich-Jaschinski und das Forschungsteam präsentieren erste Ergebnisse des Strategieprozesses

Der Landkreis Elbe-Elster will seine Wettbewerbsfähigkeit als Wirtschaftsstandort verbessern. Dazu dient die Neuorganisation der Wirtschaftsförderung, aber auch ein im Herbst gestarteter, umfassender Strategieprozess. Damit will die Wirtschaftsförderung herausfinden, welche wirtschaftlichen Handlungs-felder, Themen und Akteure in Zukunft erfolgskritisch sind.

Ein wesentlicher Baustein des Strategieprozesses sind qualitative Forschungsgespräche mit Expertinnen und Experten – das sind ausgewählte Unternehmen aus dem Landkreis sowie Vertreterinnen und Vertreter von Institutionen, wie etwa der IHK und Handwerkskammer in Cottbus, der Wirtschaftsförderung, der Staatskanzlei oder des Landestourismusverbands Brandenburg. Mit ihrer Hilfe soll ein multiperspektivisches Bild der aktuellen Situation und der wirtschaftlichen Zukunft entstehen.

In jeweils ein- bis eineinhalbstündigen Interviews haben die zwölf Expertinnen und Experten ihre Meinungen, Erfahrungen und Einschätzungen zu verschiedenen wirtschaftlichen Themen geteilt. „Wir freuen uns, dass alle sofort bereit waren, mitzumachen und großes Interesse an unserem Projekt gezeigt haben“, sagte Landrat Christian Heinrich-Jaschinski im Anschluss an eine digitale Konferenz, wo anregende, aber auch kritische Impulse für den Landkreis vorgestellt wurden. Neben dem Forscher Prof. Dr. Stefan Lennardt (von der Dortmunder Strategieberatung Moduldrei) haben die meisten der interviewten Expertinnen und Experten sowie Vertreter des Landkreises mit Landrat Christian Heinrich-Jaschinski teilgenommen.

Aus den Ergebnissen hier einige zusammenfassende Erkenntnisse:

•             Alles, was auf die Infrastruktur des Landkreises einzahlt, hat auf Dauer hohe Priorität. Das gilt sowohl digital als auch auf der Straße.

•             Die Fachkräfteakquise ist ein wichtiger Erfolgsfaktor. Hier geht es auch darum, ein Willkommensgefühl zu erzeugen.

•             Der Aufbau und die Pflege von Wirtschafts-Netzwerken haben noch Potenzial.

•             Die Erwartungen an die neu aufgestellte Wirtschaftsförderung sind hoch.

•             Ein umfassendes Konzept für die Vermarktung des Standortes würde die Wirtschaft sinnvoll unterstützen.

Dr. Stefan Lennardt fasst zusammen: „Was auffällig ist: Es gibt im Landkreis ein starkes Gemeinschaftsgefühl und einen Willen zum Anpacken. Das finden wir bei weitem nicht überall!“

Teil des zweistufigen Strategieprozesses sind zudem die Analyse der Branchenstruktur, des Arbeitsmarktes und der weichen Standortfaktoren des Landkreises, der Vergleich mit ausgewählten Wettbewerbsstandorten sowie eine Unternehmensbefragung. Im Anschluss an den Strategieprozess soll in weiteren Schritten eine Marken- und Kommunikationsstrategie entwickelt werden, um den Wirtschaftsstandort Elbe-Elster attraktiv nach außen zu präsentieren.

Für weitere Informationen zum Strategieprozess stehen Marketingkoordinatorin Janine Niederstraßer (Tel.: 03535 46-1240, E-Mail: janine.niederstrasser@lkee.de) sowie Wirtschaftsförderin Bianca Tilch (Unternehmensbetreuung 03535 46-1297, bianca.tilch@lkee.de) zur Verfügung.

Quelle: Landkreis Elbe-Elster, Pressestelle

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