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Nachhaltigkeitsbeirat berät mit „Jugendforum Nachhaltigkeit“

24.01.2022. Klimaschutz und umweltgerechte Mobilität sind wichtige Aspekte nachhaltiger Entwicklung. Dazu hat der Nachhaltigkeitsbeirat (NHB) des Landes Brandenburg auf seiner heutigen 4. Sitzung mit Vertreterinnen und Vertretern des „Jugendforums Nachhaltigkeit“ (JuFoNa) diskutiert. Grundlage waren Positionspapiere des Jugendforums zum Klimaplan und zur Mobilitätsstrategie. Die coronabedingt als Videokonferenz abgehaltene Beratung, an der auch die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider teilnahm, diente dazu, die Zukunftsvorstellungen des JuFoNa mit den Mitgliedern des NHB zu erörtern.

Der Vorsitzende des Nachhaltigkeitsbeirates, Prof. Ortwin Renn betonte: „Mit dem Thema Nachhaltigkeit verbinden wir die Hoffnung und den Willen, humane und lebenswerte Bedingungen für die Menschen heute, aber gerade auch für die kommenden Generationen zu schaffen und weiter sicherzustellen. Daher freut sich der Nachhaltigkeitsbeirat, die Anliegen, Vorstellungen und Erwartungen der jungen Generation in einem gemeinsamen Austausch mit dem JuFoNa zu diskutieren.“

Als Beiratsmitglied und Vertreterin der jungen Generation ergänzte Silke Hansen dazu: „Der Austausch ist das A und O. Als Vorstandsmitglied des Landesjugendrings Brandenburg ist es mir wichtig, dass junge Menschen als Expertinnen und Experten für ihre Belange ernstgenommen werden und die Perspektiven von jungen Menschen in allen die Zukunft betreffenden Entscheidungen einbezogen werden. Ich freue mich sehr, dass das Jugendforum Nachhaltigkeit im Land Brandenburg etabliert ist und heute die Verzahnung der Arbeit des Jugendforums und des Nachhaltigkeitsbeirats lebendig wurde.“

Jana Schelte vom Jugendforum Nachhaltigkeit fügte hinzu: „In den nächsten Jahren kommt es darauf an, auch in Brandenburg die Transformation hin zu einer nachhaltigen Gesellschaft zu schaffen und klimaneutral zu werden. Diese Herausforderung können wir nur meistern, wenn alle Akteure an einem Strang ziehen. Mit dem Treffen heute konnten wir einen wichtigen Grundstein für den weiteren Austausch und die Zusammenarbeit legen.“

Bei der Beratung informierte die Chefin der Staatskanzlei, Ministerin Kathrin Schneider, auch über den aktuellen Stand zur Weiterentwicklung der Landesnachhaltigkeitsstrategie. Die Beratung der Landesregierung dazu zählt zu den Hauptaufgaben des Beirates. Schneider kündigte an, dass sich auch das Kabinett mit dem ersten Eckpunktepapier zur Nachhaltigkeitsstrategie beschäftigen wird.

Ministerin Schneider: „Die Expertise des Beirates ist für die Weiterentwicklung unserer Strategie von herausragender Bedeutung. Wissenschaftlicher Sachverstand und Erfahrungen aus der ganzen Breite der Gesellschaft sollen helfen, dass wir in Brandenburg auf allen Gebieten einen Beitrag zum nachhaltigen Umgang mit unseren Ressourcen leisten können.“

Das Eckpunktepapier war auf der Sitzung des Nachhaltigkeitsbeirates vom vergangenen Oktober, auf der Plenarveranstaltung der Nachhaltigkeitsplattform im November und der gemeinsamen Erörterung mit den Fachressorts der Landesregierung im Dezember beraten worden.

Die nächste Sitzung des Nachhaltigkeitsbeirats ist für den 30. Mai terminiert.

Mitglieder des Nachhaltigkeitsbeirates:

  • Prof. Dr. Dr. h.c. Ortwin Renn, Wissenschaftlicher Direktor des Potsdamer Instituts für transformative Nachhaltigkeitsforschung (IASS)
  • Prof. Dr. Gesine Grande, Präsidentin der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU)
  • Prof. Dr. Ottmar Edenhofer, Direktor des Potsdam Instituts für Klimafolgenforschung (PIK)
  • Prof. Dr. Uta Steinhardt, Vizepräsidentin der Hochschule für Nachhaltige Entwicklung Eberswalde (HNEE)
  • Rüdiger Kuhn, Vertreter von Pro Brandenburg und Vorstandsvorsitzender der CEMEX Deutschland mit Sitz in Rüdersdorf, eines der international größten Zementproduzenten
  • Silke Hansen, Mitglied des Vorstandes des Landesjugendrings Brandenburg, Studienleiterin für Jugendarbeit der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-schlesische Oberlausitz

Quelle: Staatskanzlei Brandenburg, Pressestelle

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