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Zwölf Jahre Pflegestützpunkt des Landkreises Dahme-Spreewald

28.10.2021. Am 23. Oktober 2021 feierte der gemeinsamePflegestützpunkt des Landkreises Dahme-Spreewald und der AOK Nordost sein 12-jähriges Bestehen. Der Pflegestützpunkt freut sich über die rege Resonanz bei den Ratsuchenden. Während der Pandemie konnten die drei Mitarbeiterinnen das Hilfsangebot aufrechterhalten. Auch die Landesregierung setzt weiterhin auf den Ausbau der pflegerischen Strukturen, unter anderem mit einer finanziellen Förderung der Pflegestützpunkte.

Pflegebedürftigkeit kann Jede und Jeden unvorbereitet treffen. In diesen Momenten ist es ganz wichtig zu wissen, dass es Beratungsstellen gibt, die helfen. Die Mitarbeitenden beantworten die Fragen der Ratsuchenden. Sie helfen aber auch bei Antragstellungen im Bereich Pflege, Schwerbehinderung, Sozialhilfeleistungen, Hilfsmitteln oder zur Förderung wohnumfeldverbessernder Maßnahmen. Die Anträge selbst und diverse Informationsmaterialien sind in den Pflegestützpunkten erhältlich. Auch die direkte Kontaktvermittlung zu den einzelnen Netzwerkpartnern, Pflegekassen sowie Ämtern und Spezialangeboten ist möglich.

Der Landkreis Dahme-Spreewald hat nun seit zwölf Jahren einen Pflegestützpunkt. Seine Beratungsangebote und die beiden Standorte in Lübben und Königs Wusterhausen haben sich in den vergangenen zwölf Jahren als fester Bestandteil der Unterstützungsstrukturen etabliert.

Das ist auch an der sehr guten Resonanz der Beratungssuchenden zu merken. Der zentral gelegene Hauptstandort in Lübben (Gerichtsstraße 8) und der Standort Königs Wusterhausen (Brückenstraße 41) erfahren einen großen Zulauf. Im Pflegestützpunkt des Landkreises Dahme-Spreewald übernehmen Annette Lehmann, Manuela Noack und Viola Pavlik die Beratung.

Die Beratung im Pflegestützpunkt erfolgt unabhängig von Kassen- und Trägerzugehörig-keit und sie ist für die Ratsuchenden kostenfrei.

Die Zusammenarbeit mit den vielen Netzwerkpartnern im Landkreis hat dazu beigetragen, den Pflegestützpunkt in den vergangenen zwölf Jahren immer bekannter zu machen. Zu ihnen gehören Krankenkassen, Krankenhäuser, Reha-Einrichtungen aber auch Wohlfahrtsverbände und Arztpraxen.

Auch während der Pandemie konnten die Beraterinnen ihre Tätigkeit in den Pflegestützpunkten Lübben und Königs Wusterhausen durch individuelle Terminvergaben fortführen. Zudem wurden bei Bedarf weiterhin Hausbesuche – natürlich unter Einhaltung der Hygienemaßnahmen – durchgeführt und von den Betroffenen dankbar angenommen.

Hintergrund

Die Landesregierung von Brandenburg plant angesichts der künftigen demografischen Herausforderungen, den weiteren Ausbau der pflegerischen Strukturen voranzutreiben, unter anderem mit dem „Pakt für Pflege“. Dabei sollen auch die Angebote der Pflegestützpunkte finanziell gefördert und weiterentwickelt werden.

Daher ließ das Sozialministerium des Landes Brandenburg zwischen Herbst 2020 und Frühjahr 2021 alle Pflegestützpunkte des Landes untersuchen, um deren Entwicklungspotenziale zu bewerten. Das Ergebnis dieser Untersuchung ist in den Pakt für Pflege – „Pflege gemeinsam sichern“ der Landesregierung eingeflossen. So bildet der Ausbau der Pflegeberatung einen eigenen Förderbereich, um die prognostizierten Zuwächse an Pflegebedürftigen und damit Beratungssuchenden in den kommenden Jahren hinreichend auffangen zu können.

Quelle: Landkreis Dahme-Spreewald, Pressestelle

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