Pressemitteilung

Ergebnisse der Gesellschafterversammlung der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) GmbH

Im Rahmen der heutigen Gesellschafterversammlung zu den aktuellen Entwicklungen haben sich die Gesellschafter der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH (WRL) ausgetauscht und den weiteren Weg skizziert.

Betont wurde dabei, dass die Aussage aller Gesellschafter vom (24. April 2020) unverändert Bestand hat: „[Dabei wurde übereinstimmend festgestellt], dass die Form der Zusammenarbeit in einer gemeinsamen Gesellschaft zwischen den Landkreisen aus Sachsen und den Landkreisen und der kreisfreien Stadt Cottbus aus Brandenburg ein Wert als solcher und nach Möglichkeit beizubehalten ist. Das Zusammenbleiben– ohne den brandenburgischen Weg zu behindern, wurde im April von allen Gesellschaftern bekräftigt.“

Hintergrund ist die Situation, dass sich der Freistaat Sachsen für die Gründung einer eigenen Landesentwicklungsgesellschaft für den Strukturwandel (SAS) entschieden und im April Herrn Mühlberg als Geschäftsführer berufen hat.

Das Land Brandenburg hat im Juni die Weichen für die Weiterentwicklung der (WRL) GmbH zu einer Strukturentwicklungsgesellschaft für den brandenburgischen Teil der Lausitz gestellt. Das Kabinett stimmte dafür der Gründung eines Aufbaustabes unter dem Dach der Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) GmbH zu.

Fest steht mit der heutigen Beratung, dass die Landkreise Bautzen und Görlitz die Wirtschaftsregion Lausitz (WRL) GmbH zum 31. Dezember 2020 verlassen werden.

Der Entschluss fiel allen Beteiligten schwer und wird außerordentlich bedauert. Der Schritt ist mit den oben genannten Tatsachen unausweichlich geworden. Die Zusammenarbeit für das Lausitzer Revier bleibt. Die Gesellschafter haben heute die feste Absicht erklärt, sich bis Ende September über die Art und Weise der weiteren institutionalisierten Zusammenarbeit zu verständigen und bestehende Formen zu prüfen. Die länderübergreifende Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen ist im Interesse der Menschen der Region.

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