Historie

Die Geschichte der Gesellschaft

Am 15.07.2009 wurde die Energieregion Lausitz-Spreewald GmbH als Zusammenschluss der Landkreise Dahme-Spreewald, Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster und der kreisfreien Stadt Cottbus gegründet. Gegenstand des Unternehmens bildete die Koordinierung, Initiierung und Umsetzung von regional wirksamen Projekten und Maßnahmen, um die Region als eine Wirtschafts-, Wissenschafts-, Bildungs- und Tourismusregion weiter zu entwickeln und eine nachhaltige Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit zu erzielen.

Mit Beitritt des Landkreises Görlitz am 09.06.2017 erfolgte die Umfirmierung in eine länderübergreifende Gesellschaft, die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH. Am 20.06.2019 wurde mit dem Beitritt des Landkreises Bautzen die gesamte Gebietskulisse der Lausitz innerhalb der Gesellschafterstruktur eingebunden, um gemeinsam die Strukturentwicklung in der Wirtschaftsregion Lausitz zu befördern.

Mit Gründung der Sächsischen Agentur für Strukturentwicklung (SAS) durch den Freistaat Sachsen sind die Landkreise Görlitz und Bautzen aus der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH im Januar 2021 ausgetreten. Die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH wird nunmehr unter Beteiligung der brandenburgischen „Gründungsväter“ fortgeführt. Per Kabinettsbeschluss vom 23.06.2020 hat die brandenburgische Landesregierung den Beschluss gefasst, die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH als Strukturentwicklungsgesellschaft für den brandenburgischen Teil der Lausitz zur Umsetzung kommunaler Maßnahmen des Investitionsgesetzes Kohleregionen als Teil des Strukturstärkungsgesetzes eingesetzt. Die Gesellschaft übernimmt somit die strategische Koordinierung und Begleitung des Strukturwandels durch die Entwicklung zukunftsfähiger wirtschaftlicher Perspektiven für die Lausitz. Hierfür hat die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH fünf handlungsfeldbezogene Werkstätten eingerichtet, um eine breite Einbeziehung der handelnden Akteure vor Ort zu gewährleisten. Weitere Informationen zum Werkstattprozess erhalten Sie hier.

Ausgewählte Förderprojekte, welche seit Bestehen der Gesellschaft koordiniert und umgesetzt wurden finden Sie hier kurz aufgeführt:

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Laufzeit: August 2017 bis Dezember 2020

Zukunftswerkstatt Lausitz

Für die Lausitz braucht es eine kluge Zukunfts-Betrachtung, die nicht an den Ländergrenzen endet. Es geht um neue Möglichkeiten der Wertschöpfung nach dem Ende der Braunkohle. Aber genauso um die Frage, wie wir zukünftig in einer attraktiven Heimat gut und gern miteinander leben wollen. Diese Betrachtungen flossen bis Ende 2020 in verschiedene Studien ein, die gemeinsam mit etwa 50 Lausitzer Autor*innen zur „Entwicklungsstrategie Lausitz 2050“ zusammengeführt wurden. Mit der Zukunftswerkstatt Lausitz wurde erstmals der Fokus auf einen länderübergreifenden Entwicklungsprozess der kommunalen Lausitzer Gebietskörperschaften (Kooperationsvereinbarung zwischen der kreisfreien Stadt Cottbus/Chóśebuz, den Landkreisen Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald Lausitz, Spree-Neiße/Sprjewja-Nysa und Görlitz/Zhorjelc) in Brandenburg und Sachsen gelegt. Die Zukunftswerkstatt Lausitz war ein Projekt der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH.

Alle Studien, Fachgutachten und Broschüren finden Sie hier:

https://www.zw-lausitz.de/downloads

Gefördert aus Mitteln des Bundes, des Freistaates Sachsen und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsinfrastruktur“.

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„Lausitz – Starke MINT-Region“

Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Schulabgänger der Wirtschaftsregion Lausitz im Bereich Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (zusammengefasst als MINT). Dabei sollen die zahlreichen oft kleinteiligen Initiativen, welche bereits erfolgreich gestartet sind in einem Portal zusammengefasst werden, auf welchem potenzielle Förderer, die Zielgruppen Lehrer und Erzieher sowie die Einrichtungen, welche die Maßnahmen durchführen, besser in Austausch kommen. Damit wird der Bekanntheitsgrad der einzelnen Initiativen erhöht und die Umsetzung dieser in weiteren Teilregionen der Wirtschaftsregion Lausitz erleichtert. Unternehmen, welche mit den oben geschilderten Problemen umgehen müssen, können dann gezielter Maßnahmen unterstützen und so ihren Beitrag leisten, um dem Fachkräftemangel entgegen zu wirken. Lehrer und Erzieher können fächerspezifisch Projekte finden und mit den durchführenden Organisationen sowie potenziellen Förderern in Kontakt kommen.

Erstes sichtbares Ergebnis ist die Plattform www.mint-lausitz.de, welche im September 2019 online gestellt wurde.

Beteiligte Partner:

Leadpartner war die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH bis Januar 2021, welche das Portal in Kooperation mit der

  • Bundesagentur für Arbeit, der
  • Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. und der
  • Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH

betreibt. Die Übergabe der Trägerschaft dieser Initiative ist zur Wirtschaftsinitiative Lausitz e.V. seit Januar 2021 erfolgt. Weitere Unterstützer sind die Bildungsbüros einzelner Landkreise, die Hochschulen der Region und natürlich die Träger der einzelnen Initiativen selbst.

Logo_MINT
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Zeitrahmen: Ein offizielles Ende kann es in dieser Aktivität nicht geben, da das Ziel eine langfristige Aufgabe darstellt.

Projektbeschreibung:

Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) sind notwendige Grundlagen für Innovationen und technische Entwicklungen. Um die Potenziale für die fortschreitende Digitalisierung in der Wirtschaftsregion Lausitz auszuschöpfen, ist es wichtig, dass sich möglichst viele Jugendliche für MINT-Berufe entscheiden.

Das Projekt „Lausitz – Starke MINT-Region“ bündelt vorhandene MINT-Aktivitäten und stellt diese transparent über ein Web-Portal dar. Dies wendet sich in erster Linie an folgende Zielgruppen:

  • Kinder und Jugendliche
  • Pädagogen und Eltern
  • Unternehmen

Je nach Zielgruppen werden auf einzelnen Seiten Mehrwerte wie interessante Informationen, Weiterbildungsmöglichkeiten oder fachspezifische Veranstaltungen angeboten. Kern des Portals ist eine interaktive Karte, auf welcher die Aktivitäten und Kontaktinformationen gefunden werden können. So ist einerseits eine bessere Nutzung dieser gegeben und andererseits können Unternehmen besser in Kontakt mit zukünftigen potenziellen Fachkräften gelangen.

Für die Region, welche sich im Strukturwandel befindet, aber auch vor großen demografischen Herausforderungen steht, ist eine Verbesserung der MINT-Neigung von Kindern und Jugendlichen mit gleichzeitigem steigenden Interesse für technische Ausbildungsberufe von hohem Nutzen.

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Laufzeit: August 2016 bis November 2020

Mobilitätsmanagement für den Wirtschaftsraum Spreewald

Wie lassen sich die regionalen Lebensverhältnisse schnell und zugleich wirkungsvoll verbessern? Genau dieser Herausforderung haben sich die Wirtschaftsregion Lausitz und ihre Partner gestellt. Das im August 2016 gestartete Modellvorhaben der Raumordnung (MORO) im Forschungsfeld „Lebendige Regionen – aktive Regionalentwicklung“ bot die Chance, die derzeitige Mobilitätssituation im Spreewald zu analysieren, die interkommunale Zusammenarbeit zu vertiefen und die Region proaktiv und vorausschauend zu gestalten. So ist es beispielsweise gelungen, das konkrete Bedienangebot auf mehreren Buslinien im ÖPNV zu verbessern. Dies dient nicht nur der besseren Erreichbarkeit von Arbeitsplatz und Wohnort der Arbeitnehmer, sondern ist auch ein notwendiger Baustein auf dem Weg zur Einführung der „SpreewaldCard“. Dazu gehörte auch die Novellierung des Brandenburgischen Kommunalabgabengesetzes als weiterer Baustein. Auch die Initiierung einer unternehmensfinanzierten Mobilitätslösung für Beschäftigte der Tourismusbranche sowie im Hotel- und Gastgewerbe haben das Projekt geprägt, ebenso wie die Niederschrift der Ergebnisse und Erfahrungen in einem Leitfaden zum Vorgehen bei Konzeption und Umsetzung. Die Akteure waren sich darüber einig, dass die Attraktivität und Standortqualität der Modellregion aufgewertet wurden. Damit leisteten sie einen sichtbaren Beitrag zur Verbesserung der regionalen Lebensbedingungen. Zugleich wurde deutlich, dass der entstandene Rahmen auch von den verschiedenen Akteuren ausgefüllt werden muss, sollen die Angebote erhalten und bedarfsweise weiter ausgebaut werden. Hier zeigt sich die Bedeutung regionaler Eigeninitiative und Verantwortung.

Imagefilm zur SpreewaldCard

Gefördert aus Mitteln des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat im Rahmen eines Modellvorhabens der Raumordnung im Forschungsfeld „Lebendige Regionen – aktive Regionalentwicklung als Zukunftsaufgabe“.

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Sächsische Mitmach-Fonds

Die Sächsischen Mitmach-Fonds sind ein Ideenwettbewerb der Sächsischen Staatsregierung für die vom Braunkohleausstieg betroffenen sächsischen Regionen.

Als Bürgerbeteiligungsinstrument suchte der Freistaat Sachsen vom April 2019 bis Dezember 2020 Ideen, die den Strukturwandel in den Braunkohleregionen Lausitz (Landkreise Bautzen und Görlitz) und Mitteldeutschland (Landkreise Leipzig, Nordsachsen und die Stadt Leipzig) positiv gestalten. Die Umsetzung in den Landkreisen Bauten und Görlitz erfolgte über den Projektträger Wirtschaftsregion Lausitz GmbH.

Mit den Sächsischen Mitmach-Fonds konnten Bürgerinnen und Bürger, Vereine, Verbände, Kammern, Stiftungen, soziale Träger, Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen sowie Kommunen, kommunale und wissenschaftliche Einrichtungen ihre Projektideen kurzfristig umsetzen und damit Signale senden, was in der Region wichtig ist und welche Dinge bewegt werden sollen.

Aus 2125 eingereichten Ideen bei den Sächsischen Mitmach-Fonds im Jahr 2019 und 2020 wählten die Jurys insgesamt 671 Preisträger aus. Das Preisgeld von 3,4 Millionen Euro unterstützte vielfältige Projekte. Die Auswahl reichte von Augmented Reality, Umweltbildung, Revitalisierung von Dorfkernen bis hin zur Fachkräftesicherung von morgen.  

Die Maßnahme wird finanziert durch Steuermittel auf Grundlage des vom sächsischen Landtag beschlossenen Haushaltes.

Klicken Sie auf den unteren Button, um den Inhalt von www.mitmachfonds-sachsen.de zu laden.

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Laufzeit: August 2016 bis Juli 2019

WEGE Weiterbildung zur Gestaltung der Energiewende

Qualifizierung im Kontext technologischer Neuerungen, Personalentwicklung und Fachkräftesicherung in der Wirtschaftsregion Lausitz. Aufgrund des demografisch bedingten Bevölkerungsrückgangs und der Abwanderung von gerade gut qualifizierten Fachkräften besteht die wichtigste Aufgabe der betrieblichen Personalentwicklung in der Erweiterung der vorhandenen Kompetenzen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit den sich parallel dazu ungewöhnlich schnell vollziehenden Veränderungsprozessen im Rahmen der Energiewende und des digitalen Wandels ist ein zusätzlicher Bedarf an Personalentwicklung gegeben, um neue Technologien nutzen, die sich ändernden Anforderungen bewältigen und vielleicht sogar neue Märkte erschließen zu können. Das Projekt unterstützte vorwiegend kleinere und mittlere Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie sowie von Energieversorgern in der Lausitz durch den Aufbau von Personalentwicklungsstrukturen und bedarfsgerechte Qualifizierung von Schlüsselpersonen (Führungskräfte, Personalverantwortliche, Interessenvertreter und engagierte Mitarbeiter).

Das Projekt „WEGE“ wurde im Rahmen des Programms Fachkräfte sichern: weiter bilden und Gleichstellung fördern durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

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